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Hamburg – Teil 1: Ankunft und Auftritt



Der Weg nach Hamburg ist eigentlich recht easy und das Schauspiel am Himmel echt beeindruckend.


Doppelter Blick aus dem Auto

Aber die Stadt selber erweist sich als harter Brocken. Unsere Falk-Wegbeschreibung führt uns in die Irre (an unserem hervorragend ausgeprägten Orientierungssinn kann es ja nu nicht liegen), weshalb wir vorsichtshalber eine Tanke anfahren. Ein Pärchen vor uns sucht den gleichen Anhaltspunkt wie wir (die Kennedybrücke), weshalb wir ihnen kurzerhand hinterher fahren. Die Beiden haben allerdings auch keinen Plan… es bleibt also nur der Griff zum Telefon. Unsere Gastgeberin Marzia lotst uns dann aber ziemlich sicher zu unserem Ziel, einer schönen 100 qm Eigentumswohnung mit allem was das Herz begehrt.

Da Marzia aber noch Kulturprogramm mit der Familie vor sich hat, gehen wir erstmal mit ihren zwei Freundinnen Jessica und Sarah zum Italiener. Nachdem wir lecker gegessen haben, müssen wir auch schon unsere Sachen packen und zur Cafebar May fahren, unserem Spielort des heutigen Abends. Premiere für uns, wie auch für Chefin Martha. Die Nervosität hält sich aber in Grenzen, da die Leute alle sehr nett und entspannt sind und wir außerdem frei trinken dürfen und uns erstmal ein Becks gönnen. Nach Aufbau und Mini-Soundcheck, fangen wir gegen 20 nach 9 das erste Set an. Nach einigen Nummern steht plötzlich eine Mitt- bis Endzwanzigerin vor uns und eröffnet uns zu unserer großen Überraschung: Ich glaube, ihr schlaft heute bei mir! Leider ist der Spruch dann doch nicht als ungewöhnlich verpacktes Kompliment gemeint – vor uns steht „Biene“, mit der Marzia abgesprochen hat, dass wir bei ihr nächtigen dürfen. Auch gut. Als nach und nach alle bekannten Gesichter eintreffen und Marzia noch drei Nummern mit uns gesungen hat, ist fast schon wieder alles vorbei. Drei Stunden Programm plus Zugabe neigen sich ihrem Ende zu.


Genie in a bottle á la Torsten, Dave & Martin

Marzia ist dann noch so nett, Mit der Mütze rumzugehen, um unsere Weiterfahrt finanziell zu sichern und obwohl keine Gage abgesprochen war, drückt uns Martha noch eine kleine Brottüte in die Hand…unsere erste Lohntüte!


Wir dürfen wiederkommen

Anschließend sitzen wir noch ein bisschen in kleiner Runde, der auch Martha und Barmann Ali angehören, zusammen, lassen den Abend gemütlich ausklingen, erzählen und freuen uns auf Tag zwei in Hamburg. Der obligatorische Blick auf die Uhr zeigt irgendwas um zwei Uhr an, weshalb wir uns auf den Weg zu Bienes Wohnung machen. Sie selbst liegt schon lange in den Federn, da sie morgen früh raus muss.

Bei ihr angekommen dann die Überraschung: Die Wohnung ist nicht gerade riesig – wir schlafen in Bienes Schlafzimmer. Tja. Also schnell die Luftmatratze mit dem röhrenden Elektromotor aufgepumpt und ganz schnell einschlafen, damit wir gar nicht erst ein schlechtes Gewissen bekommen…
23.11.06 16:58


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Der Osten der Republik

Von München aus, machen wir uns an Olympiastadion und Allianzarena vorbei auf den Weg nach Dresden.



Aufgrund akuten Schlafmangels zieht sich der Weg relativ extrem. Besonders Dave, der als Fahrer kein Auge zumachen kann, ist – im Osten angekommen – ziemlich fertig. Unsere Gastgeberin Steffi empfängt uns im (halbfertigen) 130 qm Haus, wo wir Quartier beziehen und erstmal ein Stündchen chillen. Da wir außerdem ziemlich hungrig sind, beschließen wir beim Chinesen um die Ecke einen Happen zu uns zu nehmen. Um schneller dorthin zu kommen, nehmen wir eine Abkürzung durch ein kleines Waldstück und schon nimmt das Übel seinen Lauf. Denn plötzlich hört man Torsten fluchen… er hat sich vertreten… in einen gewaltigen Hundehaufen. Nachdem das Zeug notdürftig abgekratzt ist und der Gute sich einigen Spott hat gefallen lassen müssen, halten wir es beim Chinamann nur solange aus, bis besagter Schuh seine Düfte bis über die Tischkante geschickt hat. Da wir in der Zeit aber unser Mahl zu uns nehmen konnten, verlassen wir den Laden, um uns auf den Heimweg zu machen… um den Wald herum.

Das böse Waldstück

Nichtsdestotrotz gibt kurze Zeit später Martin einen ungläubigen Laut von sich. Das kann doch nicht… doch. Zweimal Stuhl am Schuh an einem Abend. Unfassbar! Vor der Haustür geben die zwei Geschädigten alles, um dem braunen Senf zu Leibe zu rücken. Mit dem Gartenschlauch wird das Schuhwerk abgespritzt und draußen zurückgelassen. Es sollen ja keine Reste in die Wohnung getragen werden. Nach einem gemütlichen Abschlussglühwein und Plausch machen wir dann auch, dass wir schnell in die Pofe kommen, sind wir doch – wie bereits erwähnt – ziemlich groggy.

Da Steffi am nächsten Morgen leider früh zur Probe muss, sind wir im Haus alleine. Nachdem wir den Schlaf aus den Augen gerieben haben, schauen wir überrascht auf den kleinen Läufer, vor unserem Matratzenlager. Dort liegt, völlig unschuldig, ein etwa Ferrero Roché großes Kügelchen. Hmmm. Martin hat doch gestern die Potpourri-Schale angestoßen und einen Teil des Inhalts auf dem Boden verteilt. Haben wir wohl vergessen, wieder an seinen angestammten Platz zu legen. Ein kurzer Blick in die Schale zeigt aber, dass dort eigentlich nur getrocknete Blütenblätter zu finden sind, von denen Dave eins zum Vergleich zugeworfen bekommt. Der drückt das Blattwerk kurzerhand in die Kugel, um sie einer ausführlichen Musterung zu unterziehen. Um was es sich handelt, können wir nur herausfinden, wenn wir das Objekt einem Geruchstest unterziehen – da sind wir uns sicher. Da Dave das Ding ja schon in der Hand hat, braucht er es nur Richtung Nase zu führen… springt dann, die Beute loslassend, wie von der Tarantel gestochen nach hinten und schreit: Iiiiiiihhhhhhhhhhhhh!! Nicht zu fassen, aber unser Roché ist tatsächlich mal hinten aus einem Hund (oder Hirsch??) rausgekommen. Ein kurzer Check von Daves Schuhen gibt Aufschluss über die Herkunft der Knolle. Wir haben es tatsächlich geschafft an einem Abend alle drei in Exkremente zu treten. Reife Leistung! Das fiese Teil wird jedenfalls schnellstens entsorgt und wir sind wieder um eine Anekdote reicher.

Dresden, 16.11.2006, 13 Uhr, 14 Grad, sonnige Abschnitte:
Frisch gemacht, statten wir dann der Dresdener City einen Besuch ab und rocken etwa 1 ½ Stunden. Die Mentalität der Leute scheint tatsächlich noch durch Erichs harte Jahre beeinflusst, denn die ältere Generation mustert uns überwiegend kritisch bis abschätzig, doch glücklicherweise gibt es auch eine Reihe Menschen, die sichtlich Gefallen an unserer Performance finden, somit gehen etwa 78 Euro in die Reisekasse.

Anschließend besuchen wir noch die Altstadt mit der frisch erneuerten Frauenkirche, die wirklich beeindruckend ist, schauen noch kurz im Titus-Store vorbei, in der Hoffnung ein nettes Schnäppchen zu entdecken, und machen uns dann auf den langen Weg nach Berlin…

Die drei lustigen Vier vor der Frauenkirche

Berlin
Wir haben Bock auf Burger King! Auf der Autobahn zwischen Dresden und Berlin gibt es aber ausschließlich Mc Donalds. Braucht kein Mensch! Als unsere Augen vor lauter Suchen anfangen zu brennen und sich langsam Resignation breit macht, geben wir’s auf und konzentrieren uns auf den Weg. Als wir am Berliner Bahnhof Südkreuz nach dem Weg fragen, dann die Sensation: Erstens sind wir so gut wie am Ziel und zweitens beherbergt der Bahnhof einen Burger King. Juhuuuhh!

Kurz danach kommen wir bei Matze und Anne an, unseren Gastgebern für die Nacht. Nach kurzer Verschnaufpause fahren wir gemeinsam nach Kreuzberg und trinken ein paar Bier im Franken. Nette Atmosphäre, gemütlicher Laden – fehlt nach ein paar Bier nur noch das zweite Abendbrot (naja…eher Nachtsnack). Um die Ecke ist ein libanesischer Schnellimbiss, der ein paar ziemlich leckere Spezialitäten am Start hat, an denen wir uns gütlich tun. Als eine Stimme plötzlich Nä!! ruft, traut der Herr Halemba seinen Augen nicht, denn da steht sein alter Mediengestalter-Kollege Jan, der gleich zum Plausch eingeladen wird. Berlin hat ja nur 3 ½ Millionen Einwohner – kann ja schon mal passieren so was! Zurück in der Wohnung gönnen wir uns ein gute-Nacht-Bier, erzählen noch was und erschrecken leicht, als wir irgendwann auf die Uhr gucken. Die Zeiger müssen irgendwie gegen 4 stehen geblieben sein…

Also gehen wir flott in die Heia… es ist auch an der Zeit Torstens riesige selbstaufblasbare Luftmatratze auszuprobieren. Sie bewährt sich – wir schlafen wie die Babys! Leider auch wieder nur vier oder fünf Stunden. Naja, nach kurzem Frühstück geht’s Richtung Ku’damm zum Zocken.

Berlin, 17.11.2006, 12 Uhr, 13 Grad, bewölkt:
Wir finden einen netten Platz in der Nähe des KaDeWe, eine geschlossene Holz-Weihnachtsbude im Rücken, und legen los. Die Akustik ist wegen der Wand hinter uns super, aber die Leute wirken irgendwie gestresst und verdrossen. Plötzlich taucht allerdings ein weiteres bekanntes Gesicht auf. Moritz, Ex-Aachener Student, zückt seine Handy-Cam und fotografiert uns. Berlin ist ein Dorf! Das Bild und seine Reaktion kann man sich hier ansehen. Nach kurzer Unterhaltung, muss er allerdings weiter. Wir haben nach insgesamt eineinhalb Stunden und lediglich 47 Euronen auch keine Lust mehr – immerhin haben wir einer Konzertveranstalterin eine Karte mitgegeben, wer weiß, was da noch geht.

Da wir heute noch in Hamburg erwartet werden, fahren wir zu Matze und Anne zurück, bedanken uns für Unterkunft und abendliche Rundführung, packen unsere Sachen und machen uns auf den Weg in Deutschlands größte Hansestadt.

Abschiedsgepose in Berlin - leider ohne Anne
22.11.06 15:49


Der lange Weg nach München

Freiburg, 14.11.2006, 15 Uhr, 13 Grad, bewölkt:
Anschließend soll es gen München gehen, doch als uns die Autobahnausfahrt Freiburg anlächelt, können wir nicht widerstehen („Drei egal sind ein ja)“und machen einen kurzen Abstecher in die gut besuchte Fußgängerzone. Die Anwesenden sind schnell zu begeistern (siehe Foto) und freuen sich mit uns über die gute Musik. Nach knapp 40 Minuten sind immerhin 46 Öre mehr im Säckel, von denen ein Teil bei Mac Dreck umgesetzt wird.

The Audience

Nach langer Fahrt erreichen wir erst gegen 10 Uhr München. Dort treffen wir Torstens Freund Christian, der leider nicht genug Platz in seinem Appartement hat, dafür aber Lust ein paar „Helle“ mit uns zu trinken. Danach geht’s zum „Wombats“, dem Youth Hostel, wo wir kurz vorher eingecheckt haben. Da gönnen wir uns noch einen Absacker, um in der Lobby noch eine kleine „Band“-Probe einzulegen.

Kurz vorher haben wir erfahren, dass fünf Koreaner unser Achtbettzimmer beziehen, von denen eine so unglücklich aussieht, dass wir sie mit in die Lobby nehmen, um sich an der Musik zu erfreuen. Nachdem wir erst etwas skeptisch sind, ob unsere neue asiatische Freundin etwas mit unserem Geschrammel anfangen kann, gibt ein Brief am nächsten Morgen Aufschluss über ihren Gemütszustand. Außerdem bekommt jeder von uns ein original koreanisches „Klümpchen“ zur Verkostung. Lecker… oder doch nicht
… lecker… irgendwie… schmeckt anders als es aussieht, aber… lecker. Danke für Beides!

Der berühmte asiatische Brief

Die 4 ½ Stunden Schlaf sind zwar etwas wenig, aber ein tolles Frühstück im C&A-Cafe (4,50 für’s komplette Buffett!) weckt unsere Lebensgeister wieder, weshalb wir im Anschluss endlich ab in die Fußgängerzone zum Geldverdienen ziehen können.

München, 15.11.2006, 12 Uhr, 18 Grad (gefühlte 35 in der Sonne), sonnig:
Wechselbad der Gefühle in der City. Das Wetter ist der absolute Wahnsinn - keine Wolke am Himmel zu sehen, aber wir benötigen eine Lizenz zum spielen. Das Teil ist aber schnell besorgt und wir können Gas geben.

Die Leute sind gerade in Geberlaune, da bekommen wir Besuch von zwei Ordnungshütern. Da wir ja eine Lizenz haben, kein Problem… wäre da nicht die berüchtigte Münchner Arroganz. Dummerweise haben wir eine Lizenz für den Nachmittag bekommen (obwohl wir ausdrücklich darauf hingewiesen haben, dass wir JETZT SOFORT, also vormittags spielen wollen), und das geht ja nun mal gar nicht. Wenn wir also nicht sofort aufhören zu spielen („…und machen Sie den Koffer zu, das ist sonst Bettelei!“), kriegen wir „eine fette Anzeige“. Schön, Herr Kommissar – Danke, setzen, sechs! Arsch! Sein deutlich freundlicherer Kollege kann sich gegen des Stänkerers Dominanz leider nicht Durchsetzen, also packen wir unseren Kram provisorisch und tigern zum Amt zurück. Die geben uns glücklicherweise ein geändertes Formular (jetzt grün statt rosa – muss ja alles seine Richtigkeit haben!), welches uns berechtigt, vormittags zu spielen.

Also schnell unsere Sachen wieder aufgebaut und weiter im Text. Hoffentlich kommt unser grüner Freund noch mal vorbei +harr+ …kommt er nicht. Nachdem sich gerade wieder eine freundliche Menge eingefunden hat, macht sich ein weiteres bayrisches Urgestein bemerkbar. Der Geschäftsführer(?) eines nahe gelegenen Ladens kommt wie Monsieur Cholerik persönlich angestampft und blafft uns an, dass wir das ja gar nicht dürfen und wir sofort aufhören müssen. Wir sollen auch gar nicht erst anfangen zu diskutieren, da er sonst die Polizei holen wird (naja, die kennen wir ja schon…). Außerdem würde den Leuten die Musik eh auf die Nerven gehen.

Eine kurze Rückfrage bestätigt uns zwar das Gegenteil, aber da wir nicht geistesgegenwärtig genug sind, darauf zu bestehen, dass wir uns nicht vom Fleck bewegen, wenn der Herr Generalintendant nicht etwas freundlicher wird (und wir außerdem eh nur noch 5 Minuten spielen dürften), geben wir seinem stinkenden Ego einen weiteren Schub und packen unsere Sachen. Da noch einige Leute vorbeikommen, den Beutel weiter füllen und bedauern, dass wir gehen müssen, können wir einigermaßen besänftigt von dannen ziehen. Alles wird gut!

Sieht aus wie fake, is' aber echt...der Blitz ist schuld
20.11.06 19:11


Basel mit Problemen

Der Weg nach Basel gestaltet sich abenteuerlich. Wie erwähnt, ist der eigentliche Tour-Bus einem Unfall zum Opfer gefallen, weshalb Daves altes Schätzchen, ein 94er Fiat Punto, zum Transport herhalten muss. Nach etwa 100 Kilometern geht ein kurzes Rucken durch den Wagen, was (außer Dave) erstmal keiner beachtet. Als sich der Spaß 2 Minuten später wiederholt, gibt es erste Überlegungen, ob unser Schmuckstück vielleicht doch ein kleines Problem haben könnte. Da Dave Stein und Bein schwört, der Punto käme mit einer Tankfüllung 650 Kilometer weit (und wir insgesamt erst gut 500 gefahren sind) können wir Benzinmangel wohl ausschließen – oder doch nicht?

Vorsichtshalber verlassen wir die Autobahn trotzdem an der nächsten Abfahrt, um die nächste Tanke anzusteuern…welche Tanke? Als wir nach einigen Kilometern immer weiter in die Pampa geraten sind, und auch versierteste Anwohner uns nicht wirklich weiterhelfen können, der Wagen außerdem bockt wie ein liebeskranker Esel, beschließen wir nahe einer Autowerkstatt anzuhalten. Glücklicherweise haben wir einen Benzinkanister dabei, dummerweise ist der aber leer. Also opfert sich der Herr Naithani und trampt mitsamt Benzinkanister die zwei Kilometer zur herbeigesehnten Tankstelle, um mit dem vollen Kanister 5 Minuten später wieder aufzutauchen. Nach gelungener Rettungsaktion, schnurrt unser Tiger mit löchrigem Auspuff wieder wie eine heisere Hauskatze.



Auf dem Weg nach Basel dann der nächste Schocker:
Martin: „Habt ihr eigentlich eure Ausweise am Start?“
Torsten: “Ja sicha!“

„Dave?“

Dave: „Ähhh…#$§%*grmpf“

Telefon: “Basel, wie have a problem…” Glücklicherweise hat Basel dann die Lösung in Form einer grünen Grenze in Lörrach parat, an der wir tatsächlich ohne kontrolliert zu werden ins eidgenössische Land einfahren können.
„Puhhh“
Alles wird gut!

Bei lieben Freunden (Liz und Romana) vergessen wir den Stress schnell, da das tolle Essen, der Wein, das noch schnell besorgte schweizer Fassbier und die von unseren Gastgeberinnen organisierte nette Partymeute (ca. 20 Mann stark) uns die erhoffte Entstressung leicht machen.





Basel, 14.11.2006, 11 Uhr, 15 Grad, sonnige Abschnitte:
So geht es nach einem gelungenen Abend inklusive Privatauftritt und Spüleinlage am nächsten Vormittag in die Baseler Innenstadt zum nächsten offiziellen Gig. Da ist zwischen zwölf und eins zwar nicht viel los, aber die paar Gönner die sich finden, lassen sich nicht lumpen, weshalb trotzdem rund 75 schwitzer Fränkli ins Gitarrenköfferli wandern.
19.11.06 22:40


Start der „Alles wird gut“-Straßenmusiktour 2006



Stuttgart, 13.11.2006, 12 Uhr, 10 Grad, bewölkt:
Nach den Wirren der Vorbereitung treffen sich Dave, Torsten und Martin endlich, um die Fußgängerzone der schwäbischen Metropole (Stuggi, wie die Eingeborenen zu sagen pflegen) zu rocken. Vor dem zentral gelegenen H&M, bewährtem „Spiel“-Platz für Straßenmusik, geben wir eine gute Stunde lang alles. Länger lässt es die knapp bemessene Zeit nicht zu – wir sind abends in Basel zum Essen eingeladen. Nichtsdestotrotz sind wir 12 Visitenkarten losgeworden und – für einen Montagvormittag nicht schlecht – um 82 Euronen reicher.


Rock'N'Roll in Stuggi!

Heute Abend gibt's die nächsten (ausführlicheren) Berichte - ist also nur ein Appetitanreger hier...
15.11.06 15:19


Startschwierigkeiten

Aber: Alles wird gut!



Es fing so schön an, aber...nein falsch - immer der Reihe nach. Gestern bin ich mit dem Zug von Aachen nach Gießen gefahren, um die Geburtstage meiner Schwester und meines Schwagers nachzufeiern. Nachdem ich die Stolpersteine der Bahn und die karnevalistischen Vollspaten des 11. Novembers überstanden hatte, konnte ein netter Abend im Hessischen starten.



Mit meinem Neffen Luca

Heute morgen kam dann jedenfalls die Hiobsbotschaft, dass unser "Tour-Van" durch einen Unfall leicht derangiert und nicht mehr fahrtüchtig sei. Tolle Wurst. Also ging's erstmal nicht nach Stuttgart. Da glückliche Zufälle es aber so wollten, dass mein Schwager morgen geschäftlich in Stuttgart zu tun hat, kann ich also morgen früh (ohne den obligatorischen Bahnstress) ins Schwabenländle fahren. Dave und Torsten sind mit Dave's altem Punto (als Ersatz für Torstens Van) heute schon runtergedüst...so haben wir einen weiteren Abenteuer-Faktor am Start. Wenn also nichts mehr dazwischen kommt, sind wir morgen gen Basel unterwegs...alles wird gut!

PS: Die Blog-Einträge der nächsten Tage werden mit synchron mit denen auf madmaharaja.com, Daves Blog, sein - die Beiträge werden wir zusammen erstellen, damit wir nicht die doppelte Arbeit haben. Kommentare wie immer erwünscht.
12.11.06 23:01


Sick Puppies

Der Erfolg nach dem Hype?

Nachdem die free hugs-"Kampagne" sich ja wie ein Lauffeuer auf dem Erdball verbreitet hat, wollte ich doch mal einen Blick auf die Band werfen, die mit ihrer Nummer "All the Same" das schöne Video untermalt und auch noch zusätzlich aufgewertet hat. Die SickPuppies. Die Australier machen gediegenen Rock mit melancholischen Einschlag und sind offensichtlich nicht erst seit der Veröffentlichung des o.g. Videos von Juan Mann bekannt geworden.

Schaut und hört man sich jedenfalls das myspace-Profil in Ruhe an, sollte man die Combo in Zukunft im Auge behalten.
10.11.06 21:57


Einstellungssache

Deutsch oder international?


Eben im Aufzug des Kölner MusicStore(s):

Zwei Männer unterhalten sich

Mann1: Isch werd' ja bei dem Wetter immer krank...dicker Hals un' so!

Mann2: Jo, isch kenn dat - musste 'ne heiße Zitrone trinken...hilllft!

Mann1: Hmmm - isch muss mal langsam wieder krank feiern, isch hab' DAT JANZE LETZTE JOAHR NET KRANK JEFEIERT!

Mann 2 nickt zustimmend, die Fahrstuhltüren öffnen sich, der Rest geht im Lärm der Fussgängerzone unter


Ja wo simma denn da?! So 'ne Einstellung ist doch zum Kotzen. Und da wundern die sogenannten Experten sich, dass es mit der Wirtschaft bergab geht. Wenn das schon explizit herausgestrichen werden muss, dass man mal NICHT krank gefeiert hat, kommt das doch einem Armutszeugnis gleich.

An alle ambitionierten Arbeitgeber dieser Welt: Da habt ihr bei mir Glück - so 'ne Einstellung kommt mir nicht auf den Frühstückstisch!
10.11.06 18:19


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